| DIE
Winterreise Abenteuerreise durch den nördlichen Kältepol
Im
sibirischen Dorf Oimjakon wurde der Kälteweltrekord auf der nördlichen
Erdhalbkugel von fast minus 72°C festgehalten. Diese
Region ist aber keineswegs eine öde, langweilige Eiswüste, sondern ein
Lebensraum, in dem sich Menschen, Tiere und Pflanzen seit Jahrtausenden an das
extremste Klima der Welt angepasst haben.
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Die
Reise durch den Pol |
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Während
unserer Reise stehen täglich kürzere und längere Wanderungen und
Streifzüge in der verschneiten Taiga und auf Berge und Hügel auf dem
Programm. Die Reise führt auch zu Hirtensiedlungen, Verwaltungs- und Goldgräberorten und gibt die Möglichkeit, das harte aber interessante und bewegte Leben der Menschen kennen zu lernen, die hier leben. Wir werden bei Einheimischen Bauern zu Gast sein und auch Menschen kennen lernen, die von weit her gereist und sich hier nieder gelassen und eingelebt haben. In diesen Siedlungen geniessen wir den speziellen Charme sibirischer Zivilisation. |
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1.
Tag Zürich - Moskau - Jakutsk
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Flug
Zürich - Moskau. Transfer zum Inlandflughafen und Weiterflug nach
Jakutsk.
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2.
Tag |
In den
frühen Morgenstunden Ankunft in Jakutsk. Transfer in das Hotel, Frühstück.
Akklimatisierung und Ruhezeit. Extensives Besichtigungsprogramm.
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| 3. Tag Jakutsk - Tioply Kliutsch |
Start
der Reise durch den Kältepol. Die erste Etappe führt über die
gefrorene Lena und dann auf dem Kolyma-Trassé durch das Städtchen
Chandyga nach Tioply Kliutsch. Nachtessen bei Freunden. Übernachtung in
einer Privatwohnung. |
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| 4. Tag Tscherski-Gebirge |
Am Nachmittag verlassen wir die
Zivilisation und fahren auf dem einsamen Trassee in Richtung Topolinnoje. |
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| 5.
Tag Gulag |
Abgelegen von der Strasse, versteckt im Wald und nicht einfach zugänglich
gibt es Überreste von ehemaligen Lagern. Wir suchen ein solches Lager auf. Die Gebäude sind am Zerfallen. Das, was noch vorhanden ist, gibt aber einen ausreichenden Eindruck darüber, was hier geschehen ist.
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| 6.
Tag Kebume-Tal |
Weiterreise
in das schroffe Tscherski-Gebirge, durch das Tal des Flusses Kebiume. Gemütliche Skiwanderung durch wunderschöne verschneite Lärchenwälder.
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| 7.
und 8. Tag Weiterreise nach Oimjakon |
Wir nähren uns langsam dem Kältepol. Weitere Ausflüge in die Taiga. Gemütliches Nachtessen im Expeditionsfahrzeug.
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| 9.
Tag
Oimjakon |
Weiter
geht es über Tomtor nach Oimjakon, dem kältesten besiedelten Ort der
Welt, wo wir am Nachmittag eintreffen. Besichtigung des gemütlichen
Bauerndorfes, Museumsbesuch. Unterkunft und Nachtessen bei der Familie
des Meteorologen von Oimjakon.
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| 10.
Tag Oimjakon |
Am
frühen Morgen ist in der Regel der Temperatur-Tiefpunkt erreicht. In
dieser Jahreszeit sind minus 50° C „normal“. Sobald die Sonne
kommt, wird es aber schnell wärmer. Die Temperaturen klettern
Nachmittags bereits auf wohlige minus 25° bis 30° C. Ganztägiger
Ausflug in die sanfthügelige Landschaft um Oimjakon. Man bewegt sich
bewusst langsam, damit man nicht ins Schwitzen kommt. |
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| 11. Tag Richtung Ust-Nera |
Frühmorgens
Weiterreise Richtung Ust-Nera. Übernachtung auf einem
Pass in einer prächtigen Märchenlandschaft.
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| 12.
Tag Ust-Nera |
Nach
dem Frühstück geht es weiter nach Ust-Nera, einer Goldgräberstadt
Mitten in der Wildnis. Einchecken im Hotel. Besuch des Museums.
Nachtessen in einem Café.
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| 13.
Tag Simnik und Bergtundra |
Am
Vormittag Stadtbummel, ergänzen der Lebensmittelvorräte. Gegen Abend
fahren wir die letzte Etappe auf dem Trassé und begeben uns auf die
abenteuerliche Winterroute, den „Simnik“. Dieser Simnik ist die
einzige Landverbindung, über die ganz Tschukotka versorgt wird.
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| 14.
- 16.
Tag Bergtundra |
Wir
erreichen nun die Bergtundra. Die folgenden drei Tage stehen im
Zeichen von Ausflügen und Wanderungen in der stillen Kälte.
Eindrückliche Berge, Gletscher und wunderschöne Wälder locken. |
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| 17.
Tag Ust-Nera |
Rückreise
direkt zum Flughafen Ust-Nera. Check-in
und
Flug
mit einer Antonov 24 nach Jakutsk, wo wir in den frühen Abendstunden
eintreffen.
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| 18.
Tag Jakutsk |
Ausgedehnte
Stadtrundfahrt.
Einkäufe und geniessen der Frühlingssonne bei Temperaturen, die nun bereits über minus 20 Grad sind.
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| 19.
Tag |
Rückreise nach Moskau, Transfer an den internationalen Flughafen und Rückreise nach Zürich. | |
| Unser
Zuhause |
Die Trasse und Schneepiste bewältigen wir mit einem speziell ausgerüsteten Expeditionsfahrzeug (Typ Ural). Die Kabine ist mit Sitzbänken, Küche, Esstisch und Schlafkojen ausgerüstet. | ![]() |
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Eine einheimische Köchin empfängt uns nach den Ausflügen in die Kälte mit
währschafter Russischer Landküche. Es warten warme, gemütliche Abende in der bezaubernden Winterlandschaft. |
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Welche
physischen Voraussetzungen braucht es? Diese Reise ist keine Leistungssport-Veranstaltung. Alle Ausflüge können individuell gestaltet werden, so dass niemand überfordert wird. Andererseits können jene, die weite Touren machen wollen, solche auch unternehmen. Bei den Wanderskis handelt es sich um breite Jägerskis mit einfachen Schlaufenbindungen. Mit diesen Skis können sich auch Unerfahrene nach kurzer Zeit fortbewegen. Es sind keine Touren in steilem Gelände geplant. Skifahrerisches Können für Abfahrten ist somit ebenfalls nicht notwendig. Wichtig ist eine mental sportliche Einstellung. Wir befinden uns nicht in einem Tourismusgebiet! |
SicherheitEine
Reise durch die menschenleere Kälte bedarf besonderer Vorsicht..
Sicherheit steht deshalb an oberster Stelle. Das eingesetzte Fahrzeug ist
in sehr gutem Zustand und wird durch den Fahrer mit grosser Aufmerksamkeit
gewartet. Es verfügt
über eine unabhängige Notheizung. Ein Satellitentelefon gewährt die
Verbindung zur Aussenwelt. Ortskundige Begleiter, exakte
russische Generalstabskarten 1:200’000 und GPS ergänzen die
Sicherheitsmassnahmen. |
Infos aus Teilnehmersicht? Nehmen Sie Kontakt auf mit ehemaligen Teilnehmern!
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Fritz Schürch (2004)
Claire Baumgartner (2004)
Louis Brem (2003)
Michael Grossenbacher (2003)
Paul Jäggi (2001, 2003)
Sybille Lier (2004)
Urs Heer (1999, 2000, 2003, 2005, 2007)
Gregor Kaufmann (2000, 2007)
Christian Kopp (2000, 2003, 2007)
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